Kuching - Stadt der Katzen?
Tatsächlich bedeutet der malaiische Name Kuching "Katze". Außer kitschigen Katzen-Denkmälern sieht man aber keine reale Katze, jedoch gibt es ein Katzenmuseum. Verschiedene Legenden ranken sich um die Entstehung des Namens Kuching. Fest steht jedenfalls, dass Kuching von allen Städten Borneos am meisten Flair besitzt. Nicht umsonst haben sich an der schönen Waterfront gleich mehrere Top-Hotels wie z.B. das Hilton angesiedelt.
Mit sogenannten Sampangs werden Passagiere über den Fluss, den Sarawak River, auf die andere Seite transportiert. Dort bietet sich vom Fort Margherita ein herrlicher Blick über Kuching.
Gut die Hälfte der 500 000 Einwohner im Großraum Kuchings sind Chinesen. Zahlreiche Tempel, aber auch ein Geschichtsmuseum sowie verschiedene Pavillons zeugen von der historischen Bedeutung der Chinesen für Kuching. Am Ufer des Sarawak Rivers wurden bereits vor über 130 Jahren die aus China eintreffenden Schiffe entladen. Entlang des Main Bazaars wurden die Waren in zweistöckigen Häusern gelagert und zum Verkauf angeboten. Heute gibt es dort hauptsächlich Souvenirshops.
Weiter im Osten erstrecken sich die lokalen Märkte. Hier scheinen sich die Kulturen zu vermischen: Neben chinesischen Delikatessen verströmen orientalische Gewürze ihren Duft, dazwischen eine indische Moschee, malaiische Textilgeschäfte, wieder Souvenirshops, später die 1968 erbaute und mit goldenen Kuppeln versehene ehemalige Staatsmoschee und ein 1982 erbauter Sikh-Tempel.
So vielfältig wie die Kulturen in Kuching sind, so ist auch das Essensangebot. Egal, ob Vegetarier, Meeresfrüchteliebhaber oder Fleischesser - das Angebot ist einfach überwältigend, die Speisen sind immer frisch und sehr lecker zubereitet. Man kann ein westliches Frühstück zu sich nehmen, interessanter ist aber eine Laksa: ein Eintopf aus Hühnchenfleisch, Shrimps, Sojasprossen, Kokosmilch und weiteren Zutaten (Kosten: 1-2 Euro in einem einfachen Restaurant bzw. in einem food stall).
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